Immobilien

Immobilien haben in letzter Zeit einen hohen und stetigen Wertzuwachs erzielt. Jeder Mensch braucht zum guten Leben eine adäquate Unterkunft. Daher ist Grundlage jeder Immobilien-Anlage das eigene, möglichst schuldenfreie Haus oder die eigene Wohnung. Da spart man die Miete und ist unabhängig vom anderen Eigentümern bzw. Vermietern. Dazu kommt ein langfristig stetiger Wertzuwachs, weil Grund und Boden nicht beliebig vermehrbar sind. Vermietete Immobilien bringen oft gute Mieterträge und zusätzlichen Wertzuwachs. Allerdings müssen sie gut verwaltet werden und vieles hängt auch von der Bonität der Mieter ab. „Mietnomaden“ können großen Schaden anrichten, ebenso staatliche Eingriffe wie Mietobergrenzen, Zwangshypotheken für den Nachkriegs-Wiederaufbau oder gar Enteignung.

Bei Immobilien spielt die Lage eine besondere Rolle. Deshalb sind Top-Lagen in Städten sehr gefragt, ebenso spezielle Liebhaber-Immobilien wie z. B.  am See, am Meer oder in Nobelorten. Immobilienexperten und die Österr. Nationalbank meinen aber, dass sich jetzt wegen überzogener Preise fallweise schon Blasen gebildet haben. Das erkennt man am besten, wenn die notwendige Miete nicht mehr erzielt werden kann.

Immobilien sind, wie der Name sagt, unbeweglich. Hier liegt auch der Nachteil, weil sie im Falle von Krisen, Naturkatastrophen, gesellschaftlichen Änderungen (Mietpreisobergrenzen, Enteignungen) oder Rückgang des Bedarfes ohne Ertrag rasch an Wert verlieren. Dazu kommen Erhaltungskosten und Abgaben, in anderen Ländern auch noch Zusatzabgaben für Ausländer, oder Enteignungen, die oft zu großen Verlusten bis zum Totalausfall führen.