Geist

„Mich interessiert die Zukunft, die Zeit, in der ich leben werde!“ (Albert Einstein, verkürzt)

Vermögen sollte man zukunftsorientiert und gestreut anlegen. Geldforscher verweisen auf die „Drei-Speichen-Regel“, eine Aufteilung in Grund (Immobilien), Gold (Edelmetalle) und Geld (Bargeld, Bankguthaben, Währungen, Wertpapiere). Prognostiker und Astronomen verweisen auf langjährige Zyklen, die aus der Vergangenheit einen Ausblick in die Zukunft ableiten, also in welche Richtung sich das Speichenrad derzeit bewegt.

Wer streut, rutscht nicht aus!

Vermögen sollte man daher streuen, am besten in unterschiedlichen Anlagen, die sich gegenseitig ausgleichen. Berücksichtigt man die Zukunft mit der spürbaren Zeitenwende, sind zukunftsorientierte Investitionen besser als Geld in alten, überholten Strukturen zu halten. Hektische Transaktionen, je nach wechselnder Nachrichtenlage und eine stressige sowie oft teure „Schnäppchenjagd“ können somit entfallen.

Die Zukunft steht in den Sternen!

Die beste Strategie ist eine gute Zukunftsplanung unter Beachtung großer Veränderungen. Prognostiker sehen große astrologische Veränderungen in den Jahren 2020-2030 durch den Übergang vom Erd- ins Luftzeitalter. Den zuletzt schwerfälligen Regelungen und Hierarchien werden zunehmend mehr Freiheiten und Flexibilität folgen, gepaart mit Rückschlägen, wie wir sie z. B. durch Corona erleben mussten. Ein Systemumbruch mit Umwälzungen, wie er nur alle paar Jahrhunderte vorkommt und die bei früheren Wendezeiten Revolutionen und Weltkriege auslösten.

Es beginnt bald ein goldenes Zeitalter!

Vom Wandel betroffen sind vor allem alte Industrien in der Öl- und Autobranche. Internet, KI, erneuerbare Energien wie Photovoltaik und Wasserstoff werden die Zukunft bestimmen. Behörden, Banken, Notare und Anwälte werden durch „smart-contracts“ mit Blockchain-Technik ersetzt. Geld wird durch Kryptowährungen ergänzt bzw. ersetzt. Eigentum wird weniger wichtig, KI und Robotik wird die Arbeit erleichtern. Zwischenmenschliche Beziehungen und Energien werden wieder wichtiger. Mehr Freizeit und mehr Freiheit werden auch viele Strukturen verändern. Hierarchisches Denken wird durch „Schwarmintelligenz“ ersetzt, wo geistige Fähigkeiten, Netzwerke, Flexibilität und Kreativität enorme Potenziale freisetzen. Sinnloses, materielles Wachstum um jeden Preis geht demnach zu Ende. 

Riesige Schuldenberge aus alten Strukturen müssen abgetragen und neues Kapital für Umwelt- und Zukunftsinvestitionen aufgebracht werden. Ein zukunftsorientierter Vermögensaufbau bedingt auch ein Umdenken mit entsprechenden Umschichtungen. 

Edelmetalle wie z. B. Silber (Photovoltaik) und Platin (Wasserstoff) werden durch geringe Vorkommen in der Natur bei steigendem Verbrauch neue Höchstwerte erreichen. Gold könnte als Sicherheit für neue Währungen (Kryptos) eine neue Rolle einnehmen, wenn man zur besseren Akzeptanz eine Golddeckung

anstrebt. Dazu braucht man sehr viel Gold, sodass man die Bürger verpflichten könnte, Gold zu einem niedrigen Preis abzugeben. Nicht deklariertes Gold würde am Schwarzmarkt nur mit Abschlägen angenommen werden, wie vergangene Zeiten zeigen. Ausnahmen wird es wie schon oft in Länder wie z. B. der Schweiz geben. 

Näheres s. dazu unter Edelmetalle.

Ein gravierender Wechsel von der kapitalistischen Konsumgesellschaft in eine idealistische Wissensgesellschaft kündigt sich durch Covid-19 an. Es wird jetzt vieles umgekrempelt, teilweise chaotisch. Homeoffice, Internet-Unterricht und Zoom-Konferenzen verändern gewohnte Berufsbilder. Riesige Schuldenberge aus alten Strukturen müssen abgetragen und neues Kapital für Umwelt- und Zukunftsinvestitionen aufgebracht werden.

Dem Zeitgeist folgende Reformen könnten vieles retten. Sonst kommt es zu schmerzhaften Systembrüchen mit unnötigen Zerstörungen. Letztlich aber scheint die Zeitenwende von Erde (Materie) auf Luft (Geist) trotz fallweiser Rückschläge unabwendbar. Und darauf sollte man sich auch bei der Vermögensplanung einstellen. Geeignete Umschichtungen und Neuausrichtungen werden für eine künftig erfolgreiche Vermögensbildung und Verwaltung entscheidend sein. Eine Zukunftseinschätzung der Investitionen an Hand der Drei-Speichen-Regel betreffend Immobilien, Geldwerte und Edelmetalle berücksichtigt dabei auch die Zeitenwende vom Erd- ins Luftzeitalter:

Edelmetalle zählen zur Erd-Ära, allerdings können sie in der Übergangsperiode, bei der es auch immer wieder zu Rücksetzern kommt, gute Dienste leisten. Teilweise werden Edelmetalle nicht nur zur Vermögenssicherung, sondern auch für neue Technologien gebraucht. Z. B. Silber (Photovoltaik) und Platin (Wasserstoff) könnten durch geringe Vorkommen in der Natur bei vermehrtem Verbrauch neue Höchstwerte erzielen. Gold könnte als Sicherheit für neue Währungen (Kryptos) eine neue Rolle zukommen, wenn man zur besseren Akzeptanz eine Golddeckung anstrebt. Dazu wird man eventuell – wie schon in früheren Krisenjahren – auch das Gold der Bürger einsetzen, d. h. ein Goldverbot steht dann zur Debatte. Dann werden Goldbesitzer verpflichtet, Goldmünzen und Goldbarren zu einem fixen, wahrscheinlich niedrigen Preis abzugeben. Nicht deklariertes Gold würde auch am Schwarzmarkt nur mit hohen Abschlägen gegenüber dem Weltmarktpreis absetzbar sein.

Davon eher kaum betroffen könnte lediglich Gold im bisher stets freien Schweizer Goldmarkt sein, einem der weltweit großen Goldhandelsplätze. Näheres s. dazu unter Edelmetalle.

Bitcoin & Co. sind nicht nur eine Geldalternative, sondern die Basis Blockchain-Technologie könnte Behörden, Banken, Anwälte, Notare, Gerichte etc. durch die im Netz organisierte Fälschungssicherheit ersetzen. Die anfängliche Euphorie von Bitcoin bröckelt wegen der zunehmend restriktiven, behördlichen Auflagen für Bitcoin-Händler und Bitcoin-Inhaber. Den dezentralen, könnten bald Coins von staatlichen Stellen und Notenbanken mit einseitigen Restriktionen schwer zu schaffen machen.

Investitionen in Wissen, Verständnis für neue Technologien und das intuitive Aufspüren kommender Megatrends entscheiden künftig, wie sich das individuelle Vermögen entwickeln wird. „Geist schlägt Kapital“, meinte zutreffend schon vor vielen Jahren der Bankenberater Helmut Muthers in seinem gleichnamigen Buch. Er veranstaltet unter dem Titel „MondseeTreff“ sehr innovative Erkenntnis-Seminare mit Top-Referenten für aufgeschlossene Menschen mit Blick in die Zukunft.

Bei Aktien wird man zwischen alten Industrien und neuen Technologiewerten unterscheiden. Alte Industrien werden es schwer haben, aber neue Technologien wie Photovoltaik, Wasserstoff, Wissensvermittlungen und digitale Netzwerke werden künftig von der  auch Zeitenwende profitieren. Das sieht man schon beim Auseinanderdriften der Aktienindizes. Während die Werte der alten Industrien sich oft im Krisenmodus befinden profitieren  Technologie-Indizes von Corona-Maßnahmen. Gute Fondsmanager werden sich danach orientieren und diese Trends nützen. Auch Investitionen in Startups und Crowd-Funding können trotz hohem Risiko dank Streuung gute Erträge bieten.

Ähnliches gilt für Anleihen. Obwohl Anleihen in der Niedrigzinsphase kaum eine Rendite erwirtschaften konnten, ergeben sich nun neue Chancen für die Finanzierung von Innovationen, wie die z. B. die unter Rubr. Banken angeführten, innovativen Photovoltaik-Anleihen. 

Oft sind gute Anlagen in Fonds und Versicherungen enthalten. Dennoch schaut für den Anleger am Ende oft wenig heraus, weil eine hohe Gebühren oft gute Dividenden, Gewinne und Zinsen vernichtet. In Fondspolizzen stecken oft hohe, intransparente Kosten für Management, Banken, Versicherungen, Vertriebsorganisationen etc. Gemäß aktuellem EuGH-Urteil, können intransparente Kosten zur Rückabwicklung berechtigen, womit das gesamte, eingesetzte Kapital mit 4 % Zinsen zurückverlangt werden kann.

Ein eigenes Haus oder Eigentumswohnung bieten Sicherheit, sofern nicht mit Hypotheken zu sehr belastet. Hier könnte ein Verkauf mit Umzug in eine günstigere Mietwohnung aus der Schuldenfalle befreien und so den Geist frei machen für neue Ideen in einer lebenswerteren Zukunft. Immobilien sind grundsätzlich nicht flexibel und passen nicht mehr so gut in die neue Zeit. Vermietete Immobilien sind bald Relikte aus einer alten Epoche, weil deren Erträge durch sinkende oder gar ausfallende Mieteinnahmen gefährdet sind und Kosten mit Schuldenrückzahlung nicht mehr decken könnten.

Unbelastete und unbebaute Grundstücke sind als Geldanlage besser, da kaum Kosten anfallen. Vermietete Objekte sind vor Mietausfällen oder Leerständen stärker bedroht, wenn immer mehr Firmen und Menschen durch Corona-bedingte  Einkommensverluste ihre Mieten nicht mehr zahlen können und dennoch hohe Erhaltungskosten anfallen. Möglicherweise werden Immobilieninvestments langfristig nicht mehr so lukrativ sein, sie zählen zu alten Werten aus dem ablaufenden Erdzeitalter.

Zusammenfassung

Eine intelligente Vermögensveranlagung basiert aus einem gut ausbalancierten Mix unter Berücksichtigung zukunftsfähiger Investments. Wer diese Ausgewogenheit beachtet, kann Verluste der einen Sparte mit Gewinnen einer anderen ausgleichen und so sein Vermögen stressfrei über Jahrzehnte bewahren und mehren. Intelligenz und Kreativität können bei der Vermögenssicherung viel Positives beitragen, denn „Geist schlägt Kapital“.