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Krypto-Geld im Internet: Blockchain, Bitcoin und Co.

Die Blockchain-Technologie wird Experten zufolge alles verändern. Ähnlich den Umbrüchen nach Internet, e-mail, social-media und e-commerce wird es viele Branchen total verändern. Die Blockchain ist eine Kette von Ziffern und Zahlen, die ähnliche einem fortlaufenden Kassabuch oder einer Indossamenten-Reihe einzigartig und nicht vervielfältigbar ist. Als fälschungssichere Zeichenfolge hat es demnach einen Wert, den man nun ohne Vermittler- oder Clearingsstellen digital weltweit in Sekundenschnelle versenden und empfangen kann. Bitcoin hat als erstes digitales Geld inzwischen einen sehr hohen Grad an Akzeptanz erreicht. Die Anzahl der Bitcoins ist mit 21 Millionen begrenzt, damit ist eine inflationäre Entwertung ausgeschlossen. Ähnlich den begrenzten Resourcen bei Gold und Silber steigt der Wert von Bitcoin wegen der steigenden Nachfrage ständig an. Immer mehr Firmen und Personen schätzen die Vorteile einer schnellen und sicheren Zahlung, vor allem in andere Länder. Während die Banküberweisungen noch über kostenintensive und zeitraubende Zwischenstationen laufen, wird Bitcoin wie eine Goldmünze direkt vom Konto (Wallet) des Auftraggebers zum Empfänger versandt. Ein Pool an sog. Minern bestätigt lediglich die Echtheit und Einzigartigkeit des Bitcoin, sodass ein Missbrauch von vorne herein augeschlossen scheint. Die enorme Nachfrage nach Bitcoin hat auf fast € 18.000,-- erhöht (Ende2018), um dann auf € 2.000,-- abzustürzen, Inzwischen hat sich der Wert auf ca. € 8.000,-- (Jan 2020) eingependelt, sodass inzwischen auch Anleger Bitcoin als spekulative Beimischung in der Geldanlage halten.

Weitere Kurssteigerungen sind zu erwarten, da inzwischen einige Länder Bitcoin sowohl als Währung anerkennen als auch ausdrücklich fördern. So hat Japan vor Kurzem Bitcoin als Zahlungsmittel anerkannt und auch in der Schweiz wird Bitcoin zunehmend akzeptiert. In der Gemeinde Zug kann man z. B. mit Bitcoin die Steuern bezahlen und an den Fahrkartenschaltern der Schweizer Bundesbahnen kann man sowohl Bahnkarten kaufen, als auch Bitcoins kaufen.

Experten sehen Bitcoin ähnlich wie Gold und Silber, daher spricht man bei Bitcoin auch schon vom Internet-Gold. Während die Übertragung von Gold und Silber mit der physischen Übergabe bei größeren Mengen oder Entfernungen Schwierigkeiten bereitet, kann man Bitcoins unbegrenzt und mühelos per Knopfdruck an jede Bitcoin-Adresse weltweit versenden.

Notenbanken und Finanzmarkt-Aufsichten sehen Internet-Geld natürlich miit großer Skepsis, da sie z. B. bei Bitcoin keinerlei Kontrolle ausüben können. In letzter Zeit häufen sich auch Internet-Erpressungen, die als Lösegeld wegen der Pseudo-Anonymität und der raschen Übertragung ausschließlich Bitcoin fordern. Man weiß zwar dann, an welche Adresse das Geld übertragen wurde, kennt aber nicht den Inhaber des Wallets, der sich ja weiltwit irgendwo aufhalten kann.

Angelockt durch die enormen Wertzuwächse bei Bitcoin gibt es nun auch viele Nachahmer, die an diesem Zukunftsmarkt mitpartizipieren wollen. Dennoch beschäftigen sich nun auch Notenbanken und Regierungen ernsthaft mit der Einführung von staatlichen Kryptowährungen. Ob diese allerdings durch den damit verbundenen staatlichen Einfluß ebenso florieren wie Bitcoin, bleibt fraglich. Bitcoin ist im Gegensatz dazu eine Währung ohne Einfluss von Staaten und Notenbanken, eine private Währung, die nur von deren Nutzern / Nodes getragen und bestätigt wird.

Man darf gespannt sein, wohin die Krypto-Reise geht. Schwarze Schafe werden entfernt werden, innovative Kryptos allerdings können dank Internet enormen Zulauf erhalten und so in kurzer Zeit enorm gewinnen, aber auch verlieren. 

Näheres dazu habe ich in einem aktuellen Artikel zusammengefasst, den kann ich auf Anfrage gerne per mail zukommen lassen.