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Blockchain und bitcoin haben enorme Vorteile, die sich bald weltweit durchsetzen werden. Angesichts strauchelnder, nationaler Währungen, überschuldeter Staaten, Firmen und Privatpersonen ist auch das bisherige Geld durch die weltweite Vernetzung als Wertaufbewahrungsmittel enorm gefährdet. Nach dem Ende des Goldstandards gibt es bei den meisten Währungen keinen Gegenwert. Alles ist auf Vertrauen aufgebaut. Der Wert des Geldes fußt letzten Endes auf der Bonität der Schuldner. Können die Schuldner nicht zahlen, so kann der Sparer als Gläubiger via Banksystem auch über sein Guthaben nicht mehr verfügen. Dann ist das Vertrauen weg und alles crasht, wie schon oft in der Vergangenheit. Anders hingegen beim Krypto-Geld: Hier gibt es keine Gegenforderung gegenüber einem Schuldner. Also ist es unabhängig davon, ob die Schuldner zahlen können oder nicht. Lediglich die Brauchbarkeit des Geldes bestimmt deren Wert. Würde niemand mehr mit Bitcoin etwas Nützliches anfangen können, so wären auch Bitcoin & Co wertlos. Angesichts der enormen Vorteile von Krypto-Geld gegenüber den anderen Währungen ist es momentan eher unwahrscheinlich, dass Kryptogeld gegenüber herkömmlicher Währung verfällt. Experten zufolge ist es eher wahrscheinlich, dass im Falle eines Crashes bei Währungen vor allem Krypto-Währungen noch stärker gewinnen werden. Denn wenn das Geld - wie schon oft in der Vergangenheit - fehlt oder wertlos wird, braucht man dringend einen Ersatz, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen. Und da bietet sich Krypto-Geld wie z. B. Bitcoin hervorragend als das bessere Geld an.

Bitcoin hat sich vor allem in der Dritten Welt und in Krisenzeiten bewährt. Wenn Geld von einem Kontinent auf einen anderen überwiesen wird, sind zig Banken kostentreibend dazwischen geschaltet, es dauert meist mehrere Wochen und damit steigt das Risiko von Währungsverlusten. Wenn Banken wochenlang geschlossen sind, wie 2015 in Griechenland, dann geht nur noch Krypto-Geld per Internet  zur Zahlung notwendiger Aufträge. Viele Menschen in der 3. Welt haben kein Bankkonto, aber meist ein handy. Das genügt für Krypto-Geld. Da hat sich Bitcoin mehrfach bewährt.

Der Wert des Geldes beruht auf Vertrauen und damit von der Annahme durch möglichst viele Nutzer. Hier liegt auch eine der Schwächen von Bitcoin, deren Annahmestellen noch sehr begrenzt sind. Doch das kann sich relativ rasch ändern. Immer mehr Firmen nehmen zusätzlich Bitcoin als Zahlung an und immer mehr Nutzer kaufen sich Bitcoin, um eine alternative Währung für Krisenfälle zu besitzen.

Neue Entwicklungen sollen nun den bisherigen Marktführer Bitcoin ablösen. Ethereum, DASH, Monero etc. sind schon am Markt und versuchen mit teilweise verbesserten Versionen einen Anteil an diesen Zukunftsmärkten zu erhaschen. Auch umstrittene Neuentwicklungen wie OneCoin behaupten von sich, eine bessere Bitcoin zu sein, in dem sie statt 21 Mio Bitcoins  nun 21 Mrd OneCoins auf den Markt bringen wollen. OneCoin will darüberhinaus mit einer strengen Legitimierung der Kunden (KYC) die mit Bitcoin möglichen dunklen Geschäfte (Waffen, Drogen, Erpressungen) zu unterbinden. OneCoin konnte zuletzt dank einem sehr aktiven Verkaufssystem (manche sagen Pyramidenspiel) in kurzer Zeit über 3 Mio Nutzer registrieren und gilt als eine der erfolgreichsten Internet-Firmen.

Man darf gespannt sein, welche Entwicklungen uns auf diesem Gebiet noch bevorstehen.

 

 

Allgemeines s. unter youttube: Die Zukunft des Geldverkehrs. https://youtu.be/w52kywQ622o