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Banken

Der Zweck von Banken ist es, Geldüberschüsse und Geldbedarf auszugleichen, Überweisungen durchzuführen und Serviceleistungen zu erbringen. So werden aus Spargeldern Kredite, idelaerweise in regionalen Kreisläufen. Die Globalisierung hat das Tätigkeitsgebiet und die Vielfalt der Bankgeschäfte ausgeweitet. Damit sind auch die Risiken für Kunden und Banken gewachsen. Oft ist es nun für die Banken ertragreicher, anstelle von Kreditvergaben an nahgelegene Kunden, weniger bekannte, dafür aber mit vermeintlich gutem Rating versehene, entfernte Investments zu tätigen.

Leider wurde das bisherige Trennsystem zwischen Geschäftsbanken und Investmentbanken aufgegeben. Somit können riskante Geschäfte aus dem Investmentbanking das Kerngeschäft einer Bank mit Privat- und Geschäftskunden gefährden. Experten fordern eine Trennung zwischen Banken mit konservativem Bankgeschäft aus Einlagen und Krediten, und in Investmentbanken mit riskanteren Geschäftszweigen. Investmentbanken müßten somit, weil keine finanziellen Nahversorger, von den Staaten nicht aufgefangen werden. Zusammenbrüche großer Banken sind künftig ohnehin nicht mehr finanzierbar und könnten dann auch für Kunden schmerzhaft sein. So werden z. B. in den USA monatlich mehrere Banken insolvent und geschlossen. In der EU arbetet man derzeit im Rahmen der Bankenunion an einem Einlagensicherungsfonds, der die bisher staatliche Garantie für Einleger bis € 100.000,-- ablösen soll. Doch dürfte dieser Fonds kaum für eine Pleite einer Großbank reichen, auf jeden Fall wäre aber danach kein Geld mehr da für andere Banken.

Relativ gut geht es noch den kleinen, überschaubaren, dezentralen Raiffeisenbanken und Sparkassen, sofern sie sich nicht zu eng an ihre Verbundsinstitute (Landesbanken / Zentralinstitute) gebunden haben. Das Beispiel der Volksbanken hat deutlich gezeigt, dass auch die besten Volksbanken wegen ihrer Verbundsverflechtung sich dem staatlichen Diktat einer Zwangsfusion unterwerfen mussten. Wer genau wissen will, wie es um die einzelnen Banken in Österreich steht, der kann sich gerne unter www.bankenranking.org informieren. Die dabei zu Grunde gelegte Excel-Tabelle enthält alle veröffentlichungspflichtigen Daten aller Österreichischen Banken, die gängigsten Kennziffern und die Berechnungsdetails für das Bankenranking. Damit kann man auch eigene Reihungen, Berechnungen und Verknüpfungen anstellen und sich so ein gutes Bild über Österreichs Banken machen. Anforderung dieser umfassenden Datei bitte unter fuchsanalysen@gmx.at.